Litfaßsäule - Tantra Empfehlungen

Mo. 27.11.2017 (Ganesh)
Ganesh Stammtisch - Augsburg
D-86159 Augsburg (Café Viktor)
Sa. 13.1.2018 (Living Tantra Vision)
Shakti's Perlen - Erwachen der Weiblichkeit
D-82234 Wessling
Infoabend 2.12.17 ab 18:00 Uhr
Ab Febr./Ab März 2018 (Quinta Essentia)
Jahresgruppen I und II (je 4 WE)
D-67105 Schifferstadt
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Tantra intensiv
tantrische Jahrestrainings

Die Tantrische Ritualmassage

Ist die Massage im rituellen Kontext eine Öffnung für Neues oder nichts weiter als Klimbim?

Rituale scheinen zutiefst zu menschlichem Verhalten und menschlicher Interaktion mit der Umwelt zu zählen. Man findet sie in allen Kulturen - oft im religiösen Bereich, aber auch im Alltag. Rituale können geregelte Kommunikationsabläufe, Feste oder Veranstaltungen sein. Im Unterschied zu feststehenden Riten in der Kirche oder bei Staats-Zeremonien sind Rituale flexible Formen, die das menschliche Erleben unterstützen, aus dem Trinken einer Tasse Tee eine Teezeremonie werden zu lassen, aus einer Trennung oder Scheidung einen Übergang und Abschied den es zu würdigen gilt als Teil des Lebens.

So verschieden die Inhalte von Ritualen sind, so gibt es doch bestimmte Übereinstimmungen, die deren Wesen und den Sinnhaftigkeit erschließen.

Der Mensch betritt einen rituellen Raum und lässt den Alltag hinter sich, man könnte auch sagen, er lässt etwas Altes/Altbekanntes hinter sich und öffnet sich für etwas ganz Neues, aus dem Moment entstehendes. Das rituelle Geschehen möchte einladen, sich in eine Haltung des „Nicht-Wissens“ zu begeben, sich zu öffnen für eine neue Möglichkeit, für (ein neues Erleben) neue Erfahrungen. Dies gilt gleichermaßen für die empfangende als auch für die gebende Rolle. Es öffnet einen Raum, indem wir nicht unsere Vorstellungen und Erwartungen, bisherigen Erfahrungen verhaftet bleiben, sondern uns soweit wie möglich weit und leer machen und uns öffnen, für das, was in diesem Moment geschehen will.

Die Tantramassage gliedert sich in einen Begrüßungteil ein Verehrungsritual das den Empfänger einlädt sich mehr und mehr hinzugeben und die Berührung/Massage des ganzen Leibes, besser gesagt Wesens, Körper Geist & Seele, ein wahrhaft lebendiger Gottesdienst am Leib Gottes wenn man so möchte.

Durch Sprache und rituelle Handlungen bei der Begrüßung entsteht eine besondere Art entspannter Wachheit und Aufmerksamkeit. Sie möchte die Person unterstützen, das Wesentliche zu erleben. Und das Wesentliche ist immer das, was ins eigene Innere führt. Das kann Ekstase und Orgasmus sein, das kann auch tiefe Stille sein oder was immer lebendig werden will.

Das Ritual ist nicht letzten Endes ein Wegweiser, der über das Persönliche und das Vertraute hinausführen will. Den Menschen, die es im Rahmen der Tantramassage zelebrieren, bietet es Raum für ein in Kontakt sein miteinander jenseits von Beziehung und öffnet für den eigenen inneren Reichtum, sich selbst zu feiern und zu genießen, die Geheimnisse des Seins zu erfahren. Ohne Wertung und Erwartung können sich die Massierenden auf das Wesentliche im Anderen beziehen und das Wesentliche ist etwas , das größer ist , als wir selbst, der göttliche Funken in uns.

Pamela Behnke - Tantramassageschule München